2006-06-12

Verrauchtes Deutschland

DE: Im Aktuellen Spiegel (24/2006) wir die Lage polititsche Lage des Rauchens in Deutschland behandelt. Im Gegensatz zu vielen anderen Staaten konnten die Tabakkonzerne hier durch heftige Lobbyarbeite die Gesetze zum Schutz von Nichtrauchern verhinden. So kann trotz der erdrückenden Beweislast der Gesunheitschädlichkeit des Rauchens und Passivrauchens ohne Rücksicht auf andere nahezu überall geraucht werden.

Ich hoffe dass sich deutsche Politiker dennoch in naher Zukunft ein Beispiel an anderen Regierungen nehmen und sich dem Nichtraucherschutz stärker widmen. Ihnen muss deutlich gemacht werden, dass ein Großteil der Bevölkerung genau das möchte.

Ein paar Links:

1 Kommentar:

Daniel Rottschalk hat gesagt…

– Begleiten Sie uns auf dem Weg zur rauchfreien Gesellschaft –

Sehr geehrte Damen und Herren,

ist es nicht widersprüchlich, dass in einem der modernsten Länder der Welt selbst in großen Städten bestenfalls eine handvoll rauchfreier Restaurants und Cafes existieren, dass an Arbeitsplätzen noch ungeniert in Gegenwart von Nichtrauchern geraucht wird und, dass Deutschland die weltweit höchste Dichte von Zigarettenautomaten aufweist?

Dabei gelten wir doch als Vorreiter in den Bereichen Umwelt, Technik und Nachhaltigkeit. Wir gehören zur Weltspitze bei Wind-, Sonnen- und anderen erneuerbaren Energien. Versprechungen aus Politik und Gaststättenverbänden zum Trotz, ist die Bundesrepublik heute noch immer ein Entwicklungsland in Punkto Nichtraucherschutz. Dieser Zustand ist nicht länger mit dem Bild einer ansonsten fortschrittlichen und umweltbewussten Gesellschaft zu vereinbaren.

Pro Rauchfrei ist der einzige landesweit tätige Lobbyverein für Nichtraucher in Deutschland. Unser Ziel ist, dass Nichtraucher wieder ohne Tabakqualm an ihrer Arbeit und am öffentlichen Leben teilnehmen können. Nur Engagement und kluge Köpfe können wirklich etwas bewegen. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Stimme und Ihrer Meinung. Nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf und begleiten Sie uns auf dem Weg zur rauchfreien Gesellschaft.

Mit freundlichen Grüssen,

Daniel Rottschalk, BA
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Pro Rauchfrei e.V.

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Warum rauchfrei?

Alleine in Deutschland sterben nach Angaben der Bundesregierung jedes Jahr 140.000 Bürger an den Folgen des freiwilligen Tabakkonsums. Das ist aber noch nicht alles.

Forscher und Mediziner wissen seit dreißig Jahren: Auch Passivrauchen ist ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko. Das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg schätzt die Zahl der Passivrauchopfer auf mindestens 3.300 im Jahr.

Unter der Einflussnahme der Tabak- und Werbeindustrie haben sich unsere Politiker bislang weder zu einem Verbot für Tabakwerbung noch zu einem weit reichenden Rauchverbot in der Öffentlichkeit durchringen können.

Helfen Sie unsere Gesundheit und die unserer Kinder vor dieser Epidemie zu bewahren! Nicht zuletzt erweisen Sie damit auch den Rauchern einen Dienst, die zumeist Gefangene ihrer eigenen Sucht sind. Die meisten hören leider erst dann damit auf, wenn es schon zu spät ist: Nach der Diagnose verheerender, lebensverkürzender Krankheiten.